detroitwindsortunnel |

Einreise in die USA, meine Geschichte – Fingerabdrücke und Fotos

Ich bin im April nach Alaska geflogen und wollte einen Stoppover New Ypork machen. Nachdem auch mein zweiter Flug frühzeitig gecancelt wurde, durfte ich über Detroit einreisen und dann nach New York weiterfliegen. In Detroit hatte ich drei Stunden Aufenhalt und jedeMinute weniger hätte mich meinen Anschlussflug gekostet. Es war wohl ein 300 Leuteflug von Amsterdam mit dem ich in Detroit ankam und stichprobenartig wurde ich für eine Kontrolle ausgesucht. Ich muss dazu sagen, dass ich 18 bin und meiner Meinung nach ganz OK aussehe. Ich wurde also von einer freundlichen Dame gebeten, ihr zu folgen. Um diese Bitte mehr Aussagekraft zu verleihen, folgten ihr drei Uniformierte mit Waffen. Die erste Frage war, ob ich Nahrungsmittel mithatte (ich hatte Haribo dabei) und ich sagte zum Glück ‘ja’, denn daraufhin sollte sie mein ganzes Gepäck schön vor allen Leuten auseinandernehmen. Ich wurde mehrfach abgetastet, standig gefragt, ob ich Drogen dabei hätte, wieso ich so nervös guckte und wenn ich sagte, dass ich nicht nervös war, wurde halt wieder nach Drogen gefragt. Die besagte Dame blätterte alle meine deutschen Bücher durch und schaute auf jeder Seite nach versteckten Informationen. Sie beschäftigte sich sogar mit meiner Hotelguide a la ‘Wo kann man in NYC auf dem Flughafen schlafen’, aber bald sollte sie mich wieder nach den Drogen fragen, nachdem sie meine Unterwäsche fein säuberlich auf den Boden geschmissen hatte. Unterdessen hatte sie auch schon meine Geschenke geöffnet und die Haribotueten durchsucht, die sie mir aber zurückgab. Nach 2 Stunden und 50 Minuten war die Prozedur beendet und die nette Dame klärte mich darüber auf, dass ich nun wieder packen durfte. Ich hatte eine Tasche und sie zu Hause gerade halbwegs noch zu bekommen und jetzt durfte ich sie wieder packen. Ich schaffte es gerade noch, mich von der Frage “Ahh, by the way, sind sie der Sebastian Schmidt, der letzte Woche in Texas war” zu erholen, da kam auch schon die Durchsage “Sebastian Schmidt, wegen Ihnen verspäwtet sich Flug…”. Sehr cool, schon hatte ich neue Freunde auf dem Anschlussflug gefunden, den ich und mein Gepäck noch erreichen sollten. Bei der Ausreise wurde mir dannd er Visa Waiver nicht abgenommen und in Amsterdam schien sich niemand dafür zu interssieren, geschweige denn zu wissen, was das ist. Wieso auch, ist ja auch nur ein Flughafen gewesen. Ich dachte nun, dass ich bei meinem nächsten US Flug Probleme haben konnte, aber der Flug vor einer Woche nach Washington war von so laschen Kontrollen begleitet, dass ich mich fast tot gelacht hätte. Natürlich haben die überhaupt nichts beanstandet und noch weniger kontrolliert. Die hatten nicht mal Zeit, mein Foto auf dem Reisepass mit mir zu vergleichen, da etwa 500 Leute in Washington am ersten Weihnachtstag auf die Einreise wrateten. Es gab etwa 10 Schalter. 5 für US-Bürger (die es nicht gab), 3 für alle anderen und zwei geschlossene. Ich würde mal tippen, 50% haben ihren Anschlussflug verpasst. Es lebe halt the land of the free. Gestern wurde ich auch im Kino hier kontrolliert. Hallo, im KINO…

Write a Comment

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

 

Essentials

Pages

Categories