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Das Wetter ist schlecht – Was war? Was wird?

1. Nicht alles, was im Staatsgebiet des deutschen Reiches zwischen 1933 und 1939 gedacht und gemacht wurde, ist (moralisch) falsch. Das muss schon aus systematischen Gründen gelten. Genauso gilt: Das Gegenteil all dessen, was in dieser Zeit gedacht und gemacht wurde, muss nicht automatisch (moralisch) richtig sein. Zustimmung. 2. Ich glaube, daß die meisten den Slogan von JvM mißverstehen. Was will uns die Regierung denn wirklich damit sagen?(…) Wir müssen uns selbst nach vorne bringen, das kann keine Kanzlerin für uns erledigen. (…) Das ist die Quintessenz der Kampagne. 3. Mit der Moral ist es so eine Sache. Es gibt keine ‘richtige’ Moral, was schon ein Blick in die Geschichte beweist. Es gibt Gesellschaftsmodelle, die funktionieren, und solche, die nicht funktionieren. Der Faschismus hat offensichtlich nicht funktioniert. Es gibt Gesetze, diese sind Ihrer Natur nach unmoralisch, und sollten für alle gleichermaßen gelten. Für jeden Moralisten führt der Satz ‘Der Zweck heiligt die Mittel’ natürlich direkt in die Hölle. Im ‘wirklichen Leben’(TM) stellt man sich dieser Frage jedoch permanent – praktisch jeder Mensch legt von Fall zu Fall opportunes Handeln an den Tag. Statt unter Hinweis auf die angeblich ehernen Gesetze des demokratischen Humanismus jede Diskussion darüber zu unterbinden, sollten wir uns vielleicht darüber auseinandersetzen, wie wir als Demokratien mit denjenigen umgehen, die unsere Spielregeln nicht akzeptieren. Diese werden hier seit über 50 Jahren vor einem ordentlichem Gericht unter Wahrung des Rechts auf Verteidigung bei Feststellung des schuldhaften Handelns vor einer unabhängigen Justiz verurteilt. Die Regelung ist ausreichend, einer weiteren “Auseinandersetzung” mit denjenigen, die “unsere Spielregeln” nicht akzeptieren, bedarf es nicht. Das ist eine Frage, der man sich stets neu stellen muß, die ist nicht durch die UN-Menschenrechtscharta abschließend beantwortet. Denn da wo Leben gegen Leben, Menschenwürde gegen Menschenwürde steht, muß man stets eine konkrete Entscheidung treffen. Jeder hat das Recht um unmittelbar drohende Gefahr gegen das Leben eines anderen abzuwenden, angemessen einzugreifen. Auch das ist ausreichend und eindeutig geregelt. Die CIA trifft diese Entscheidungen und sicher verletzt sie dabei die Regeln des demokratischen Humanismus. Aber sie ist deshalb nicht vorsätzlich böse, ebensowenig wie der Schlachter um die Ecke böse ist. Beide zerren uns nur aus unseren Träumen von einer guten Welt, wenn wir genau hingucken. Gucken wir mit unserer Satt-Moral an die richtigen Stellen? Die CIA läßt Verdächtige ohne Gerichtsurteil in Länder verschleppen, in denen Folter zur Aussageerzwingung angewandt wird. In Ihrem eigenen Land ist die Folter strikt verboten, und so gewonnene Erkenntnisse würden vor Gericht nicht anerkannt werden.Dies weiß auch die CIA, deshalb wird in diejenigen Länder ausgewichen, die auf der anderen Seite Ihre Systeme öffnen sollen, und von den westlichen Demokratien Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit lernen sollen. Fällt Dir was auf ? Im Übrigen würden sich meiner Einschätzung nach fanatische Terroristen, die keine Angst vor Selbstmoranschlägen haben, lieber die Zunge abbeißen, als z.B. Ihre Kameraden zu verraten.

Einreise in die USA, meine Geschichte – Fingerabdrücke und Fotos

Ich bin im April nach Alaska geflogen und wollte einen Stoppover New Ypork machen. Nachdem auch mein zweiter Flug frühzeitig gecancelt wurde, durfte ich über Detroit einreisen und dann nach New York weiterfliegen. In Detroit hatte ich drei Stunden Aufenhalt und jedeMinute weniger hätte mich meinen Anschlussflug gekostet. Es war wohl ein 300 Leuteflug von Amsterdam mit dem ich in Detroit ankam und stichprobenartig wurde ich für eine Kontrolle ausgesucht. Ich muss dazu sagen, dass ich 18 bin und meiner Meinung nach ganz OK aussehe. Ich wurde also von einer freundlichen Dame gebeten, ihr zu folgen. Um diese Bitte mehr Aussagekraft zu verleihen, folgten ihr drei Uniformierte mit Waffen. Die erste Frage war, ob ich Nahrungsmittel mithatte (ich hatte Haribo dabei) und ich sagte zum Glück ‘ja’, denn daraufhin sollte sie mein ganzes Gepäck schön vor allen Leuten auseinandernehmen. Ich wurde mehrfach abgetastet, standig gefragt, ob ich Drogen dabei hätte, wieso ich so nervös guckte und wenn ich sagte, dass ich nicht nervös war, wurde halt wieder nach Drogen gefragt. Die besagte Dame blätterte alle meine deutschen Bücher durch und schaute auf jeder Seite nach versteckten Informationen. Sie beschäftigte sich sogar mit meiner Hotelguide a la ‘Wo kann man in NYC auf dem Flughafen schlafen’, aber bald sollte sie mich wieder nach den Drogen fragen, nachdem sie meine Unterwäsche fein säuberlich auf den Boden geschmissen hatte. Unterdessen hatte sie auch schon meine Geschenke geöffnet und die Haribotueten durchsucht, die sie mir aber zurückgab. Nach 2 Stunden und 50 Minuten war die Prozedur beendet und die nette Dame klärte mich darüber auf, dass ich nun wieder packen durfte. Ich hatte eine Tasche und sie zu Hause gerade halbwegs noch zu bekommen und jetzt durfte ich sie wieder packen. Ich schaffte es gerade noch, mich von der Frage “Ahh, by the way, sind sie der Sebastian Schmidt, der letzte Woche in Texas war” zu erholen, da kam auch schon die Durchsage “Sebastian Schmidt, wegen Ihnen verspäwtet sich Flug…”. Sehr cool, schon hatte ich neue Freunde auf dem Anschlussflug gefunden, den ich und mein Gepäck noch erreichen sollten. Bei der Ausreise wurde mir dannd er Visa Waiver nicht abgenommen und in Amsterdam schien sich niemand dafür zu interssieren, geschweige denn zu wissen, was das ist. Wieso auch, ist ja auch nur ein Flughafen gewesen. Ich dachte nun, dass ich bei meinem nächsten US Flug Probleme haben konnte, aber der Flug vor einer Woche nach Washington war von so laschen Kontrollen begleitet, dass ich mich fast tot gelacht hätte. Natürlich haben die überhaupt nichts beanstandet und noch weniger kontrolliert. Die hatten nicht mal Zeit, mein Foto auf dem Reisepass mit mir zu vergleichen, da etwa 500 Leute in Washington am ersten Weihnachtstag auf die Einreise wrateten. Es gab etwa 10 Schalter. 5 für US-Bürger (die es nicht gab), 3 für alle anderen und zwei geschlossene. Ich würde mal tippen, 50% haben ihren Anschlussflug verpasst. Es lebe halt the land of the free. Gestern wurde ich auch im Kino hier kontrolliert. Hallo, im KINO…

 

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